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„Fichtenharz sammeln mit meinem Enkel – ein Gespräch voller Waldzauber und Dankbarkeit“

9. März
1 Min. Lesezeit



Gestern war ich mit meinem Enkel Jim im Wald unterwegs, um Fichtenharz zu sammeln.

Der Boden war weich, die Luft frisch, und überall lag dieser typische Waldduft,

der mich jedes Mal sofort erdet.

Jim lief ein paar Schritte voraus, blieb plötzlich stehen und zeigte auf eine Fichte.


„Oma, darf ich das Harz da runterholen? Das glänzt so schön!“


Ich ging zu ihm, legte meine Hand auf seine Schulter und erklärte ihm, dass wir nur das Harz nehmen, das der Baum nicht mehr braucht. Er nickte ernst, als würde er genau verstehen, wie wichtig Achtsamkeit ist.

Vorsichtig löste er ein kleines Stück Harz ab, hielt es unter seine Nase und strahlte.


„Oma! Das riecht wie Wick‑Salbe… nur viel besser!“


Ich musste lachen, weil es so ein typischer Jim‑Satz war – ehrlich, direkt und voller kindlicher Wahrheit.

Für ihn war dieser Duft nicht einfach Harz.

Es war Wärme, Geborgenheit, Waldmedizin.

Dann geschah etwas, das mich tief berührte.

Jim legte seine kleine Hand auf die Rinde des Baumes, schloss kurz die Augen und sagte leise:


„Danke, Baum.“


In diesem Moment wurde mir wieder bewusst, wie intuitiv Kinder die Natur verstehen.

Sie nehmen nicht einfach – sie geben auch.

Respekt. Dankbarkeit. Aufmerksamkeit.

Ohne große Worte, ohne Erklärungen.

Für mich war dieser Tag ein Geschenk. Ein Erinnern daran, wie viel Heilung im Wald liegt – und wie viel wir von unseren Kindern und Enkeln lernen können, wenn wir ihnen zuhören.

 
 
 

4 Kommentare


Gast
09. März

Sehr berührend geschrieben. 🌲

Eine schöne Erinnerung daran, wie viel wir von Kindern und der Natur lernen können.

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Gast
12. März
Antwort an

Dankeschön 😘 und ich freu mich wenn ich Natur meinen Enkeln näher bringen kann

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Gast
09. März

Ja super, zeit mit der familie, und heilung

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Gast
09. März

Das war ein so ein schöner Moment🥰✨

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